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XX. Weltjugendtag in Herz-Jesu/Sterkrade11. bis 15. August 2005 |
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Bald ist es soweit, und der Weltjugendtag ist auch in unserer Gemeinde zu Gast. Wir bereiten uns schon seit langem auf dieses Ereignis vor. Viele fleißige Hände in unserer Gemeinde haben an den verschiedenen Aktionen mitgewirkt.
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So begann im September 2004 unsere Aktion Herberge gesucht,
bei der wir anfingen, Übernachtungsmöglichkeiten für
unsere 200 Gäste aus der gesamten Welt zu suchen. Dabei
eröffneten wir unseren Gästebaum
direkt vor der Herz-Jesu Kirche am Postweg, in dem für
jeden bereitgestellten Schlafplatz eine
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Zur Finanzierung der Bewirtung unserer Gäste sind viele unterschiedliche Aktionen gestartet worden. Die größte war sicherlich das Herbstfest um St. Pius, mit einem sensationellen Erfolg für den WJT. Hier nochmals allen Helfern ein herzliches Dankeschön.
Nach dem gelungenen Fest fand noch ein Mittagessen im Pfarrheim von St.Pius statt. Es gab herrliche Semmelklöße mit Rotkohl und einem Gulasch. Circa 60 Personen, groß und klein, ließen es sich schmecken und unterstützten so unsere Bemühungen.
Beim Herbstfest des Kindergartens Oskarstraße und beim Weihnachtsbasar im Pfarrheim Herz-Jesu waren wir mit einem Stand präsent. Unermüdlich suchten wir weiter Schlafplätze und leierten die Weltjugendtagslotterie an, die von den Deutschen Bischöfen zur Unterstützung und Finanzierung des WJT ins Leben gerufen wurde.
Während der Vorbereitung stehen wir in engem Kontakt zu unserer Nachbargemeinde St. Clemens und St. Bernardus, mit denen wir einige Aktionen gemeinsam angehen wollen, Sowohl an den Tagen der Begegnung als auch in der Vorbereitungsphase.
Alle Veranstaltungen in unserer Gemeinde sollen rund um die
St. Pius-Kirche stattfinden. Die Piuskirche möchten wir
besonders gestalten.
Die Festmesse am Samstagabend und das anschließende KAB-Grillen
finden in Herz-Jesu statt.
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Ein Highlight ganz besonderer Art war sicherlich
Anfang Dezember das Weltjugendtagskreuz
in Sterkrade. Wir hatten
die Aufgabe, gemeinsam mit St.Clemens eine Station des
Kreuzes auf dem Weg durch Oberhausen zu gestalten. Am 12.
Dezember übernahmen wir das Kreuz auf dem Marktplatz vor
der Clemenskirche. Ich denke, keiner der Anwesenden
konnte sich der Faszination, die von diesem Kreuz
ausgeht, entziehen. Viele Hände haben es schon getragen,
berührt und viele Orte hat es schon gesehen. Jeder der Teilnehmer konnte ein Öllicht an das Kreuz stellen und Gedanken und Wünsche darauf schreiben. Trotz der bitteren Kälte verweilten 300 bis 400 Personen eine gute Stunde lang bei dem Kreuz und der Marienikone, die das Kreuz ständig begleitet. Musikalische Unterstützung gab uns der Jugendchor Herz-Jesu und die Band BEATitude aus St. Bernardus. Als das Kreuz uns verließ, blieben uns seine Spuren erhalten. Wir hatten ein WJT-Kreuz aus Öllichtern vor der Clemenskirche liegen, das die ganze Nacht hindurch zu sehen war. Selbst in der Nacht kamen noch Besucher aus Wuppertal, die unsere Aktion in der Aktuellen Stunde gesehen hatten. Wer sich die Zeit nahm und in der Nacht nochmals den Weg zum Marktplatz fand, sah sehr eindrucksvoll das Kreuz in dieser menschenleeren, grauen, kalten Stadt. Das Kreuz können wir dann im Sommer in Köln wiedersehen. In der Zwischenzeit ergibt sich noch die Möglichkeit, ihm am 26. Juni in Kirchhellen zu begegnen |
In der Sitzung des Pfarrgemeinderates am 23.November 2004 wurde beschlossen fünf Jugendliche aus unserer Partnergemeinde auf den Philipinen zum WJT einzuladen. Auch dies stellt eine finanzielle Herausforderung an uns dar.
| Am 23. Januar fand eine Jugendmesse
zum WJT statt. Thema war das Logo des Weltjugendtages.
Für das kommende Halbjahr sind weitere Jugendmessen
geplant. Am 5./6. März fand für die Jugendlichen eine Wallfahrt zum Jugendkloster Kirchhellen statt. |
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Die schönen T-Shirts mit dem Essener Weltjugendtags-Logo, die oben auf dem Foto zu sehen sind, können Sie für 10,- kaufen - jedesmal, wenn wir über den WJT informieren (oder bei Christoph Böer). Die letzten WJT-Lose sind inzwischen verkauft!
| Mitte April konnten wir die 100. Sonne in unserem Gästebaum vor der Herz-Jesu-Kirche aufhängen! |
Bei der Hagelprozession der Sterkrader Gemeinden am 8. Mai "Gäste sind ein Segen und bringen Frieden" hat ein Weltjugendtagskreis einige Programmpunkte gestaltet.
| Inzwischen haben am 17. April und 22. Mai zwei
weitere Candlelight-Dinners
stattgefunden. Ein letzter Termin ist noch geplant, der aber bereits ausgebucht ist. Weitere Fotos finden Sie hier. |
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Auch zu Pfingsten haben unsere Gasteltern einen Gruß von uns bekommen.
Am 23. Mai haben wir unsere inzwischen 47 Gasteltern zu einem ersten Informationsabend eingeladen. Wir haben das Programm der "Tage der Begegnung" vorgestellt, einige Punkte besprochen, die die Gastgeber beachten sollten, und viele Fragen beantwortet. Vor den Sommerferien werden wir einen zweiten Informationsabend veranstalten, dann wissen wir bereits, wer unsere Gäste sind und können etwas über Ihre Herkunftsländer und -gemeinden erzählen.
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Auf dem Pfarrfest am
05. Juni veranstalteten wir einen Luftballonwettbewerb und einen Malwettbewerb für Kinder. Außerdem haben wir Deckchen bedruckt, die bei den Mahlzeiten der "Woche der Begegnung" die Tische verschönern sollen. Und natürlich gab es wieder T-Shirts, Kappen und Anstecknadeln mit dem Weltjugendtagslogo zu kaufen. Inzwischen stehen die Gewinner des Luftballonwettbewerbes fest. 5 Karten sind zurückgeschickt worden. Vielen Dank an den Findern!. Ein Ballon ist bis nach Goldkronach (bei Bayreuth) geflogen, einer nach Hallenberg im Sauerland und zwei nach Bottrop. Hier die Ergebnisse des Malwettbewerbs. |
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Mitte Juli erfahren wir, daß nicht wie erwartet 200 Gäste kommen, sondern nur etwa 25. Deswegen müssen wir wieder ganz von vorne anfangen. Wir werden unser Programm gemeinsam mit St. Clemens und St. Bernardus planen. So haben wir zusammen etwa 50 Gäste von den Philippinen, aus Kanada und aus Peru. Damit wir unsere Gäste nicht zu sehr durcheinanderbringen, wollen wir uns auf zwei Veranstaltungsorte beschränken: Herz-Jesu und St. Bernardus. Auch das Programm auf Stadtebene muß geändert werden. Die Begrüßungsveranstaltung auf der Haniel-Halde fällt aus, statt der Turbinenhalle wird die Schildahalle gebucht.
Und auch kurz vor den Tagen der Begegnung müssen wir noch einmal umplanen: Die Gruppe aus Kanada hat immer noch nicht auf die e-mail geantwortet. Stattdessen wird eine Gruppe von Nigerianern angekündigt. Die Gruppe aus Peru kommt noch später als erwartet und ist kleiner als erwartet. Die Jugendlichen aus unserer Partnergemeinde in Manila bekommen kein Visum - wir haben bis zuletzt gehofft, daß es doch noch klappt. Auch die Gruppe aus Nigeria kann nicht kommen. So müssen wir leider kurzfristig mehreren Gastgebern absagen.
Und schließlich ist es soweit, wir fahren zum Bahnhof nach Oberhausen, um die ersten Gäste abzuholen...